Nachtpflege

StationNacht_tmb.jpgIn der ambulanten Pflege sind den Arbeitszeiten in der Regel in den Abendstunden wirtschaftliche Grenzen gesetzt. Die Kunden müssen zu recht frühen Zeiten ins Bett gebracht werden, wenn diese dazu nicht selbst in der Lage sind. Regelmäßige Pflege- und Betreuungsleistungen, wie z.B. Toilettengang, Drehen und Lagern von Bettlägerigen, werden vom Pflegedienst normalerweise in der Nacht nicht erbracht.
Viele Pflegebedürftige/Angehörige in der Region behelfen sich daher mit 24-Stunden-Hilfen – meist aus Osteuropa – oder entscheiden sich für einen Umzug ins Pflegeheim.

Was will das Projekt Nachtpflege erreichen?

Unser Ziel im Projekt Nachtpflege ist es pflegebedürftigen Menschen so lange wie möglich den Verbleib in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Kosten sollen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen bezahlbar und niedriger als bei einer stationären Unterbringung sein. Mit Einrichtung einer neuen Tour im Frühjahr 2015 sollen Pflegebedürftige über die „normalen Pflegezeiten“ hinaus auch am späten Abend und in der Nacht zu unterstützt werden.
Wo dies notwendig und gewünscht ist, werden unentgeltlich technische Hilfen zur Verfügung gestellt – zum Beispiel Rauch- und Sturzmelder, automatische Beleuchtungssysteme für den nächtlichen Toilettengang oder Notrufsysteme. Diese technischen Unterstützungen werden vom FZI Karlsruhe entwickelt.

Abgerundet wird das Projekt durch ein Paket aus Hilfe bei der Körperpflege, Hilfe bei der Tagesgestaltung und Haushaltsführung durch Ehrenamtliche der Nachbarschaftshilfe und der Sozialstation, welche diese Einsätze auch koordiniert. Welche Leistungen Sie beanspruchen möchten, wird selbstverständlich in einer ausführlichen Beratung festgelegt.

 

Das Projekt wird gefördert vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg, der Seeger & Dürr Stiftung Stutensee sowie der Volksbank Stutensee-Weingarten eG.

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