Familienpflege

Miteinander ein Stück des Weges gehen

Die Familienpflege und Dorfhilfe - Hilfen für Familien in Krisensituationen

Was tun, wenn die Mutter krank ist?

familienpflege1_tmb.jpgFamilienpflegerinnen und Dorfhelferinnen springen dann ein, wenn die Mutter (manchmal auch der Vater) aus Krankheits- oder anderen Gründen verhindert ist, die Kinder und den Haushalt selber zu versorgen. Familienpflege und Dorfhilfe richtet sich auch an Familien in psychischen und sozialen Notlagen.

Mit diesem Angebot leistet Diakonie eine ganz praktische Hilfe für Familien in Krisensituationen. Voraussetzung für den Einsatz einer Familienpflegerin oder Dorfhelferin ist in der Regel: In der Familie lebt mindestens ein Kind unter 12 Jahren (bei manchen Kassen auch unter 14 Jahren) und kein anderes erwachsenes Familienmitglied kann seine Versorgung übernehmen.

Meist ist eine Krankenkasse Kostenträger eines solchen Einsatzes. Die Kosten können aber auch von dem jeweilig zuständigen Sozialhilfeträger übernommen werden.

Was macht eine Familienpflegerin oder Dorfhelferin?

Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnen sind staatlich anerkannte Fachkräfte mit mehrjähriger Ausbildung. Diese sind bestens qualifiziert, vorübergehend alle Aufgaben der Mutter und Hausfrau, wenn diese wegen Erkrankung, Kuraufenthalt, Entbindung oder aus anderen Gründen verhindert ist, zu übernehmen.

Dorfhelferinnen sind darüber hinaus qualifiziert, um spezielle Aufgaben im landwirtschaftlichen Haushalt und, soweit es die Situation erfordert, auch Stall- und Außenbetriebsarbeiten zu übernehmen.

Unsere Kräfte betreuen im Schnitt 30 Familien mit dieser Arbeit. Zeitlich bewegen sich die Einsätze zwischen 1 Woche und mehreren Monaten.

Das HaushaltsOrganisationsTraining (HOT)

Unsere qualifizierten Kräfte sind auch daraufhin ausgebildet in einem Haushaltsorganisationstraining (HOT) Familien, die den Anforderungen von Haushaltsführung und Erziehung nicht gewachsen sind, in praktischer Übungsarbeit Strukturen an die Hand zu geben, mit deren Hilfe sie in Zukunft alleine zurecht kommen sollen. HOT ist also gedacht für Familien, die durch eine prekäre Lebenssituation überlastet sind; das kann zum Beispiel durch den Tod eines Partners sein, Arbeitslosigkeit, Schulden, Suchtprobleme, Gewalt, psychische oder andere Erkrankungen. Eines der Ziele besteht darin zu vermeiden, dass Kinder einer solchen Familie in Not in einem Heim untergebracht werden.
Dies erfordert eine längerfristige Begleitung der betroffenen Familien, die dann Stück für Stück auch wieder in die Selbstständigkeit entlassen werden. Es erfordert natürlich auch eine aktive Bereitschaft in der Familie diese Veränderungen anzunehmen und mitzutragen.
Kostenträger sind in diesen Fällen die zuständigen Jugendämter.

 

Familienpflegeauto_tmb.jpgSie benötigen Hilfe?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne. Für unsere Familienpflege gilt unser übliches Einzugsgebiet nicht - wir befahren auf Anfrage auch weitere Gebiete Richtung Bruchsal und Karlsruhe.

 

 

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