"Meine Arbeit ist vielfältig und abwechslungsreich, was mir sehr gefällt. Außerdem habe ich das Gefühl etwas Sinnvolles und Wichtiges zu leisten."

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Die Schule ist fast vorbei und du hast noch keine Ideen, wie es weitergehen soll? Dann ist ein FSJ bei uns für dich genau das richtige! Egal ob du sowieso irgendwann einmal im pflegerischen/medizinischen Bereich arbeiten möchtest oder ob du einfach mal ein Jahr lang etwas ganz anderes und sinnvolles machen willst – das Freiwillige Soziale Jahr ist eine Erfahrung für‘s Leben! Womöglich lernst du dich auch von einer ganz neuen Seite kennen.

 Je ein Platz in der ambulanten Altenhilfe und einer in unserer Seniorenbetreuung mit altersverwirrten Menschen stehen dir offen. Wir bieten dir selbstständiges Arbeiten mit Platz für eigene Ideen, ein lebhaftes und aufgeschlossenes Team und jederzeit einen Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. 

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Doch wie sieht eigentlich so ein Arbeitsalltag im FSJ bei uns aus? Wir haben mit Anna, unserer derzeitigen FSJ in der Seniorenbetreuung, und Lisa, eine unserer früheren FSJ in der ambulanten Altenhilfe gesprochen!

Wie sieht denn ein typischer Arbeitsalltag bei euch so aus?

Lisa (ambulante Altenhilfe): Morgens geht es bei mir leider sehr früh los – so gegen 6.30 Uhr bin ich auf Station. Von dort aus fahre ich mit einem unserer Dienstwagen los zu meinen Patienten. Ich habe meine eigene kleine vorgeplante Tour und versorge bis mittags selbstständig 6-8 Menschen. Ich helfe ihnen nach einem festgelegten Plan beim Aufstehen, Anziehen, Duschen oder auch beim Einkaufen und Putzen. Wenn ich Hilfe brauche kann ich mit meinem Diensthandy eine Kollegin oder die Pflegedienstleitung anrufen. Nachmittags nach meiner Pause habe ich dann kein festes Programm – manchmal helfe ich auf Station noch bei der Büroarbeit, tanke unsere Dienstwagen oder betreue einen Patienten zu Hause. Gegen 15.30 Uhr habe ich dann Feierabend.

Anna (Seniorenbetreuung): Bei mir ist jeder Tag anders und doch sieht meine Woche immer gleich aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in der Betreuung, statt in der Pflege tätig bin. Mal ist eine Demenzgruppe vor-, mal nachmittags, mal ganztags. Dazu kommt noch der dazugehörige Fahrdienst. Wenn keine Gruppe ist, habe ich meine festen häuslichen Betreuungen (fast) immer am selben Tag um die selbe Uhrzeit. Mal habe ich einen freien Vormittag, mal einen freien Nachmittag. Meine Arbeit ist vielfältig und abwechslungsreich, was mir sehr gefällt. Einen typischen Tag gibt es also eigentlich gar nicht. Mal habe ich sehr lange Tage, mal viel Freizeit. Man macht viel selbstständig, bei Fragen findet man immer ein offenes Ohr. Man gliedert sich schnell ins Team ein und findet sich zurecht.

Und was macht euch am meisten Spaß dabei?

Anna (Seniorenbetreuung): Den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, etwas Gutes zu tun und Verantwortung zu übernehmen.

Lisa (ambulante Altenhilfe): Am meisten Spaß macht mir, der persönliche Bezug zu „meinen“ Patienten und dass wir zusammen viel lachen. Zu vielen komme ich wirklich gerne und freue mich schon darauf, mit ihnen zu reden und zu erzählen. Dass ich ihnen noch helfe, z.B. beim Duschen wird dann fast zur Nebensache. Außerdem kann man von den alten Menschen jede Menge lernen.

Was nehmt ihr aus eurem FSJ mit?

Anna (Seniorenbetreuung): Man wächst mit jeder neuen Erfahrung, die man sammelt. Auch wenn ich schon weiß, dass ich in diesem Arbeitsfeld wahrscheinlich nicht bleibe, ist es doch eine Bereicherung. Man lernt immer Neues dazu, muss sich immer neuen Herausforderungen und Aufgaben stellen, was einem in jedem Fall stärkt. Man hat jedoch auch immer Unterstützung. Es ist absolut kein vergeudetes Jahr. Es ist ein Baustein im Leben, der fürs Weiterkommen für mich notwendig ist.

Lisa (ambulante Altenhilfe): Ich war vor meinem FSJ, also direkt nach der Schule, ein recht unselbstständiger und wenig selbstbewusster Mensch. Gerade das selbstständige Arbeiten bei uns und dass ich Patienten komplett alleine versorge, war manchmal eine Herausforderung für mich, doch ich bin mit jeder Aufgabe gewachsen. Dabei hat mir auch die gründliche Anleitung bei uns geholfen und dass ich immer jemanden zum Reden habe, wenn es Probleme gibt oder ich an einer Stelle nicht weiter komme. Heute bin ich wesentlich selbstbewusster und selbstständiger als vorher und traue mir auch mehr zu. Außerdem habe ich das Gefühl etwas Sinnvolles und Wichtiges zu leisten. Dass ich mir nicht vorstellen könnte mein ganzes Leben lang Altenpflege zu machen, spielt dabei für mich auch überhaupt keine Rolle.

Na, Lust bekommen?

Bitte richte deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) an Frau Margit Seigfriedt an unsere u.g. Postadresse oder lasse sie uns per Email zukommen. Zwingend erforderlich ist, wenn du dich bewerben möchtest, Volljährigkeit und Führerschein Klasse B.

Solltest du noch Fragen haben kannst du auch gerne anrufen oder ein persönliches, unverbindliches Gespräch vereinbaren.

Wir freuen uns auf dich!


 

 

 

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